Buchvorstellung "Jüdische Familien in Kröv und Traben-Trarbach"
31.08.2026 | 18:00 Uhr - 21:00 Uhr Bürgersaal des Alten Trabener Rathauses, Bahnstraße 22
Wir freuen uns, Sie zu der Buchvorstellung „Jüdische Familien in Kröv und Traben-Trarbach“ einladen zu können. Wir bitten Sie, sich unter der Mailadresse sekretariat@traben-trarbach.de aus Raumkapazitätsgründen anzumelden.
Die fünf Autoren, davon zwei Nachfahren der jüdischen Familien aus Kröv bzw. Traben-Trarbach, geben in ihrem Buch einen fundierten Einblick in das Leben der jüdischen Familien auch in Traben-Trarbach. Mit dazu beigetragen haben zahlreiche Nachfahren der jüdischen Familien mit ihren Fotos und Dokumenten.
Myriam Daru (Amsterdam), Mitautorin, Enkelin von Siegmund Schoemann wird einen Einblick in die Geschichte ihrer Familie anhand von Fotos geben. Ihre Tochter Saskia wird ebenfalls an der Buchvorstellung teilnehmen.
Dr. Marie-Luise Conen (Berlin/Hilden), die in jahrelangen Recherchen viele Details und Geschichten zu den jüdischen Familien herausgearbeitet hat, wird neben den Verfolgungsgeschichten der Traben-Trarbacher jüdischen Familien, die bei den politisch engagierten Juden bereits vor 1933 Zielscheibe von Angriffen und antisemitischen Übergriffen waren, auch die Geschichten der Aktivisten und Täter, die sich u.a. an dem politisch motivierten Mordversuch an Salomon Schömann sowie am November-Pogrom 1938 beteiligt haben, darstellen.
Ingeborg Haas (Enkelin von Salomon Schömann), heute Angela Schneider (Kentucky), 98 Jahre alt, erlebte nicht nur als 8jährige den Überfall auf ihren Großvater, sondern elfjährig mit ihren beiden Geschwistern auch den Sturm auf die Wohnung ihrer Eltern in der Moselstraße 25, in der am Ende des Pogroms „noch nicht mal ein Stuhl zum Sitzen“ übrigblieb. Wenn es ihr Gesundheitszustand erlaubt, wird sie per Internet zu der Buchvorstellung hinzugeschaltet. Deswegen geben Sie als Teilnehmer mit Ihrer Anmeldung auch Ihre Zustimmung zur Aufzeichnung der Veranstaltung auf Video.
Des Weiteren wird Andrew Oringer (derzeit Maastricht, sonst New York), Urenkel von Adolf Schömann, ein Bruder von Siegmund Schoemann, dessen Haus in der Rißbacher Str. – heute Nr. 30 – ein kurzes Grußwort von seiner Familie geben.
Zeitlicher Ablauf:
18.00 Uhr Grußworte:
Verleger Arne Houben
Kreisbeigeordnete Stefanie Kohl-Molitor (angefragt)
Verbandsbürgermeister Marcus Heintel
Stadtbürgermeister Patrice Langer
Grußwort Andrew Oringer
18.20 – 18.50 Uhr
Vortrag Myriam Daru: Die Geschichte meiner Familie in Fotos
18.50-19.10 Uhr
Vortrag Myriam Daru: Die Geschichte meiner Familie in Fotos
18.50-19.10 Uhr Pause mit Getränken
19.10 – 20.30 Uhr
Vortrag Dr. Marie-Luise Conen: Jüdische Familien in Traben-Trarbach. Wie konnte das geschehen
20.30-21.00 Uhr Gemeinsamer Austausch
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Darüber hinaus möchten wir Sie darauf aufmerksam machen, dass am 1.9.26 eine weitere Buchvorstellung zu dem Buch mit dem Schwerpunkt „Kröv“ stattfinden wird (18.00-20.00 Weinbrunnenhalle, Kröv).
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Am 1. September 2026 findet von 15.00 bis ca. 16.00 die Stolpersteinverlegung zu Siegmund Emma Schoemann, Brückenstraße 20, in Trarbach statt, zu der verschiedene Grußworte gehalten werden und Myriam Daru die letzten schriftlichen Äußerungen ihrer Großeltern vorlesen wird. Die beiden Stolpersteine werden durch den Künstler Gunter Demnig selbst verlegt.
Sie sind herzlich zu dem Gedenken an Siegmund und Emma Schoemann eingeladen.
Inh. Arne Houben Rhein-Mosel Verlag
Patrice Langer Stadt-Bürgermeister Traben-Trarbach
Vorstellung der Ausstellung zu den Briefen von Frieda und Otto Ackermann an Ihre Tochter Cäcilie Ackermann
01.09.2026 | 19:00 Uhr - 21:00 Uhr Rheinland-Pfälzisches Feuerwehr-Erlebnis-Museum, Hermeskeil, Langer Markt 2
Der Autor Heinz Ganz-Ohlig ist im Rahmen seiner Recherchen zu seinem Buch "Juden im Gaumusterdorf" in Yad Vashem auf eine Sammlung von Briefen und Postkarten der Eltern Ackermann, Frieda und Otto an ihre bereits exilierte Tochter Cäcilie (*28.04.1924) gestoßen.
Diese Briefe, die von der elterlichen Sorge um die Tochter in der Fremde geprägt sind, von den Widrigkeiten jüdischen Lebens in Nazi-Deutschland berichten, den eigenen Hoffnungen auf eine Ausreise Ausdruck verleihen und die damit verbundenen Schwierigkeiten und Enttäuschungen zeigen. Vom Schicksal von Bekannten und Verwandten erzählen und letzten Endes mit der Deportation der Eltern nach Theresienstadt enden, bilden die Basis für eine auf Roll-Ups gestaltete zusammenfassende Wanderausstellung.
Veranstalter: Projektgruppe Gaumusterdorf Hermeskeil in Kooperation mit dem Förderverein Gedenkstätte KZ Hinzert e.V.
Um Anmeldung unter ahmetovic@hinzert.de wird gebeten.
Landesdemokratiekonferenz 2026
02.09.2026 | 09:30 Uhr - 16:00 Uhr Messe Idar-Oberstein
Demokratische Räume entstehen dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen, sich vernetzen und gemeinsam handeln. Gleichzeitig versuchen rechtsextreme Akteur:innen zunehmend, öffentliche Räume und insbesondere ländliche Regionen für ihre Zwecke zu vereinnahmen – etwa durch den Erwerb oder die Anmietung von Immobilien, die gezielte Verankerung lokaler Strukturen oder die Schaffung eigener Begegnungsorte. Diese Entwicklungen stellen Kommunen, Zivilgesellschaft und demokratisch Engagierte vor wachsende Herausforderungen. Wo extremistische Strukturen versuchen, Orte zu vereinnahmen und Einfluss zu gewinnen, braucht es Wissen, Vernetzung und entschlossenes Handeln von Demokrat:innen.
Die Landesdemokratiekonferenz 2026 des Demokratiezentrums Rheinland-Pfalz nimmt diese Entwicklungen in den Blick und setzt ihnen eine klare demokratische Perspektive entgegen. Gemeinsam mit Expert:innen und Praktiker:innen werden aktuelle Entwicklungen beleuchtet sowie Strategien vorgestellt und diskutiert, wie demokratische Räume geschützt, gestärkt und resilient gestaltet werden können.
Das erwartet Sie:
• Demokratiemesse mit vielfältigen Informations- und Austauschmöglichkeiten
• Grußworte der Ministerin für Arbeit, Soziales, Familie, Frauen und Jugend (angefragt) sowie der Präsidentin des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung
• Fachvortrag „Räumliche Strategien der extremen Rechten – und was wir dagegen tun können“ von Viktoria Kamuf vom Autor:innenkollektiv Terra-R
• Praxisorientierte Workshops zu:
◦ demokratischer Raumnahme,
◦ Sicherheit und Selbstschutz („Erste Hilfe Sicherheit“),
◦ Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit Immobilienkäufen und -anmietungen durch Rechtsextreme
• Live-Dokumentation der Konferenz zum Mitnehmen
Die Konferenz bietet Raum für fachlichen Austausch, Vernetzung und praxisnahe Lösungsansätze, um die demokratische Kultur in Rheinland-Pfalz nachhaltig zu stärken.
Demokratische Räume schützen und stärken – gemeinsam gegen rechtsextreme Raumnahme
Die Landesdemokratiekonferenz 2026 richtet sich an Akteur:innen aus Demokratieförderung, Extremismusprävention, Kommunen, Verwaltung, Bildung, Wissenschaft, Sicherheitsbehörden, pädagogische Fachkräfte, Multiplikator:innen sowie Engagierte aus Vereinen, Verbänden und Zivilgesellschaft.
Weitere Informationen, sowie die Möglichkeit zur Anmeldung der Teilnahme und Bewerbung für einen Messestand finden Sie auf unserer Homepage: demokratiezentrum.rlp.de
Die Veranstaltungsseite wird fortlaufend aktualisiert.
Anmeldefrist: 25.08.2026
Stolpersteinverlegung für Familie Samuel und Familie Ackermann in Hermeskeil
02.09.2026 | 12:00 Uhr - 14:00 Uhr Trierer Straße 23, 54411 Hermeskeil
Im Rahmen der Vorstellung der Wanderausstellung zu Briefen der Eltern Ackermann, Frieda und Otto an Ihre nach Dänemark exilierte Tochter Cäcilie werden am Mittwoch, dem 02. September 2026 um 12.00 Uhr Stolpersteine für die Familien Samuel und Ackermann verlegt.
Treffpunkt: Trierer Straße 23, 54411 Hermeskeil
Veranstalter: Stolperstein AG, Gymnasium Birkenfeld in Kooperation mit der Projektgruppe Gaumusterdorf Hermeskeil, der Stadt Hermeskeil sowie dem Förderverein Gedenkstätte KZ Hinzert e.V.
40-jähriges Vereinsjubiläum Förderverein Projekt Osthofen e.V.
17.10.2026 | 14:00 Uhr - 17:00 Uhr Gedenkstätte Osthofen, Ziegelhüttenweg 38
Liebe Mitglieder, liebe Wegbereitende & -begleitende, liebe Interessierte,
wir möchten Sie noch einmal ganz herzlich zur 40-jährigen Jubiläumsfeier des Fördervereins Projekt Osthofen e.V. am
Samstag, 17. Oktober 2026, ab 14.00 Uhr
in die Gedenkstätte KZ Osthofen einladen. In der Anlage finden Sie das Programm sowie die Anmeldung. Gerne können Sie uns auch mitteilen, was Sie mit dem Verein verbinden und/oder welche Wünsche Sie zukünftig an oder für den Verein haben.
Wir möchten Sie auch vorab informieren, dass wir einen Fotografen für die Feier engagieren konnten, der diese begleitet und hoffentlich viele gute Momente festhält.
Mit Ihrer Teilnahme stimmen Sie der potenziellen Verwendung der Aufnahmen für die Dokumentation sowie zur Verwendung für die Öffentlichkeitsarbeit des Fördervereins zu. Sollten Sie nicht fotografiert werden wollen, sprechen Sie uns gerne an.
Wir freuen uns auf viele Teilnehmende!
Mit herzlichen Grüßen
i.A. des Vorstands
Ramona Dehoff
Förderverein Projekt Osthofen e.V.
Ziegelhüttenweg 38
67574 Osthofen
ramona.dehoff@ns-dokuzentrum-rlp.de
Erreichbarkeit: Mittwoch-Freitag
